Zahnärztliche Chirurgie
Die Palette der mundchirurgischen Eingriffe im Praxisalltag ist sehr umfangreich. Am häufigsten wird man mit „vergessenen“ Zahnwurzelresten und Weisheitszähnen, die nicht genug Platz haben, konfrontiert.
Solche Zähne können nur operativ, also durch Aufklappung der Schleimhaut und ev. Abtragen von Kieferknochen restlos entfernt werden. Fast alle Eingriffe können in der Praxis in lokaler Betäubung absolut schmerzfrei durchgeführt werden!
Es gibt aber auch (geplante) chirurgisch-zahnerhaltende Maßnahmen, z.B.:

Wurzelspitzenresektion:
Ein nicht mehr durchbluteter (devitaler) Zahn kann zur Beherdung ( Bildung einer infizierten Gewebszyste an der Wurzelspitze) führen. Bleibt dieser Zustand unbehandelt, ist irgendwann einmal ein Kieferabszess mit Zahnverlust die unausweichliche Folge. Darum sollte noch bevor es weh tut, der Zahnkanal gereinigt und gefüllt (Wurzelbehandlung), und die Wurzelspitze chirurgisch entfernt werden. Der Eiterherd ist somit entfernt und der Zahn bleibt erhalten.
Wir führen diesen Eingriff piezochirurgisch , also sehr gewebeschonend, durch.
Freilegen und Anschlingen verlagerter Zähne:
Bleibende Zähne (z,B. der obere Eckzahn) können manchmal während des Wachstums „stecken bleiben“ und nicht spontan durchbrechen. Damit seinen Platz nicht ein anderer einnimmt und es damit zu einer Zahnfehlstellung kommt, kann man diesen im Kiefer ruhenden Zahn operativ freilegen, ein Knöpfchen ankleben und mit einem Federzug kieferorthopädisch an seinen richtigen Platz bewegen.




